Industrialisierung und Industriearchitektur im 19. Jahrhundert. Herausforderung und Prüfstein des modernen Architekten, von Andrea Mesecke, Symmetrie und Symbol, S. 225-234.

PUBLIKATIONEN

 

Auswahl Publikationen
Josef Paul Kleihues. Werke 1966-1980
Raumklang . U-Bahnhof Lohring - Bochum
Zeche Zollverein . UNESCO Weltkulturerbe
Museum of Contemporary Art Chicago
Die Volkswagen Architektur
Allgemeines Künstlerlexikon
Stadt der Architektur - Berlin
Josef Paul Kleihues - Architekt
Das Dortmunder Modell Bauwesen . Studienführer für Architekten und Bauingenieure
Das Kantdreieck
Josep Puig i Cadafalch
Artikel und Aufsätze

Lektorat
Wissenschaftslektorat
Publikationen
Webdesign
Programmierung

HOME
KONTAKT
IMPRESSUM

     
 

KREATION +

KOMMUNIKATION

  MESECKE +

MIRAGAYA

    © acmym.de 2004-16    
 

Die Abspaltung des Ingenieurwesens von der Architektur infolge von Aufklärung und Industrialisation ließ den traditionellen Architektenberuf im 19. Jahrhundert in seine schwerste Krise geraten, während der Ingenieur seine größten Triumphe feierte. Am Ende eines langwierigen Selbstfindungsprozesses war der Architekt schließlich ein völlig anderer. Um sein Aufgabenfeld nicht dem Techniker überlassen zu müssen und in dem Bestreben, dem geistig-kulturellen Auftrag der Architektur unter veränderten Bedingungen auch in Zukunft gerecht werden zu können, näherte er sich der wissenschaftlich-industriellen Ausbildung des Ingenieurs an. Ein erster Sieg zu Beginn des 20. Jahrhunderts - ironischerweise im Bereich der Fabrikarchitektur, einer Domaine des Ingenieurs - stattete die Architekten mit neuem Selbstbewusstsein und mit der Gewissheit aus, das Ingenieurwesen wieder unter ihren Führungsanspruch subsumieren zu
können. ... (S. 225)

Symmetrie und Symbol

Die Industriearchitektur von Fritz Schupp und Martin Kremmer

Katalog zur Ausstellung in der Zeche Zollverein, Schacht XII, Halle 8, Essen (31. August bis 3. November 2002), herausgegeben von Wilhelm Busch und Thorsten Scheer im Auftrag der Stiftung Zollverein, mit Beiträgen von Wilhelm Busch, Cengiz Dicleli, Axel Föhl u.a., 285 Seiten, Köln: Verlag der Buchhandlung Walther König, 2002. - 2. Preis beim 5. Wettbewerb zur Geschichte im Ruhrgebiet "Eile und Weile" 2004.

 

Die im Jahr 2001 durch die UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Zeche Zollverein 12 in Essen ist das Hauptwerk von Fritz Schupp und Martin Kremmer. Das Buch ist die erste umfangreiche Veröffentlichung zum Gesamtwerk der als Industriebaumeister bekannt gewordenen Architekten.

In sechzehn Einzelbeiträgen wird das über 50 Jahre währende Schaffen des in Berlin und Essen ansässigen Architekturbüros dargestellt. Im Zentrum stehen dabei neben den Bauten der Zeche Zollverein 12 in Essen eine repräsentative Auswahl bekannter, aber auch im Zuge jüngerer Forschungsarbeiten neu entdeckter Arbeiten der Architekten.