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Der Mensch im Zentrum. Architektonischer Bedeutungswandel seit dem Mittelalter, von Andrea Mesecke, Die Volkswagen Architektur, S. 11-34.

... Die Möglichkeiten der Architektur, Inhalte zum Ausdruck zu bringen, wurden früh erkannt und haben ihre Geschichte in weiten Teilen bestimmt. Der römisch-antike Architekturtheoretiker Vitruv hatte die verschiedenen Säulen den Geschlechtern zugeschrieben und ihre Verwendung vom gewünschten Ausdruck der Bauaufgabe abhängig gemacht.

Die Volkswagen Architektur
Identität und Flexibilität als Konzept

herausgegeben von Thorsten Scheer
mit Textbeiträgen von Christian Marquart, Andrea Mesecke, Wolfgang Pauser, Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz, 2001

Auswahl Publikationen
Josef Paul Kleihues. Werke 1966-1980
Raumklang . U-Bahnhof Lohring - Bochum
Zeche Zollverein . UNESCO Weltkulturerbe
Museum of Contemporary Art Chicago
Die Volkswagen Architektur
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Das Dortmunder Modell Bauwesen . Studienführer für Architekten und Bauingenieure
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Dem mittelalterlichen Mönch Suger von St. Denis gelang im Namen des wiedererstarkten französischen Königshauses unter den Carpetingern mit einer der ersten gotischen Kathedralen ein eindringliches Symbol des Machterhalts. Die Renaissance brachte den Aufstieg der bedeutendsten Kaufmannsfamilien durch die eindrucksvolle Größe und Würde ihrer Palazzi zum Ausdruck, und spätestens mit dem Barockschloss Ludwig XIV. in Versailles hatte sich die Gewissheit durchgesetzt, dass sich politische Machtentfaltung mit architektonischen Mitteln nachhaltiger festigen ließ als mit Stadtmauern.

Vieles von dem ist heute in Vergessenheit geraten und hat seine Bedeutung zu Recht verloren. So war die Moderne des 20. Jahrhunderts angetreten, den schönen Schein des Prunks infrage zu stellen und die überkommenen Formen der Repräsentation kurzerhand abzuschaffen. Dem Ornament, das nicht für sich, sondern für anderes steht, wurde der Garaus gemacht. Erst seit wenigen Jahren besinnen sich Architekten wieder auf die Ausdruckswerte von Architektur, nicht aber auf deren historische Formen, sondern auf die Art und Weise, wie Formen Inhalte zum Ausdruck bringen. ... (S. 13)