Das integrative Modell Bauwesen der Universität Dortmund gründet auf der Idee, die seit der Industrialisierung des Bauens fortschreitende Trennung von "künstlerischer Gestalt" und "technisch-wissenschaftlicher Konstruktion" zu überwinden und durch die praxisorientierte Zusammenführung der Berufe "Architekt" und "Bauingenieur" das gemeinsame Interesse an einer ganzheitlichen Betrachtungsweise im Baugeschehen zu fördern. Parallel zur technologischen Entwicklung hat es während der vergangenen 200 Jahre immer wieder Bemühungen gegeben, dem auftretenden Dualismus in der Baukultur durch Flexibilität und Aufgeschlossenheit entgegenzutreten.

PUBLIKATIONEN

 

Das Dortmunder Modell Bauwesen

Die gemeinsame Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren / The Interdisciplinary Education of Architects and Civil Engineers

herausgegeben von der Fakultät Bauwesen der Universität Dortmund, Projektleitung und Redaktion: Andrea Mesecke, Dortmund, Juni 1999

Auswahl Publikationen
Josef Paul Kleihues. Werke 1966-1980
Raumklang . U-Bahnhof Lohring - Bochum
Zeche Zollverein . UNESCO Weltkulturerbe
Museum of Contemporary Art Chicago
Die Volkswagen Architektur
Allgemeines Künstlerlexikon
Stadt der Architektur - Berlin
Josef Paul Kleihues - Architekt
Das Dortmunder Modell Bauwesen . Studienführer für Architekten und Bauingenieure
Das Kantdreieck
Josep Puig i Cadafalch
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Die sich zunehmend weiter differenzierende Aufspaltung in immer mehr Verantwortungsbereiche, zuletzt auch in planungs- und realisierungsbezogene Disziplinien, konnten indessen nicht aufgehalten werden. Dies hat nicht nur zur bezugslosen Vereinzelung baulicher Teilaspekte, sondern auch zu einem sichtbaren Qualitätsverlust in der gebauten Umwelt geführt.

Entsprechend der gesamtgesellschaftlichen Bestrebung, den vielfältigen Auflösungserscheinungen unserer hoch technisierten Zeit verantwortungsvoll zu begegnen, wird seit Gründung der Fakultät Bauwesen an der Universität Dortmund der Anspruch erhoben, angehende Architektinnen und Architekten, Bauingenieurinnen und Bauingenieure durch eine verbindende, gleichermaßen gestaltgebende wie funktionsorientierte, konstruktionsbestimmte und fertigungsgerechte Zielsetzung auf ein zeitgemäßes Verständnis baukultureller Ausdrucksmöglichkeiten hinzuführen. Der ursprüngliche Reformgedanke hat sich in seiner Offenheit bis heute bewährt und fordert uns angesichtts neuer rasanter Entwicklungen im Baugeschehen jetzt geradezu heraus, ihn weiterzudenken und zu erneuern.